en de
header-erf_79header-erf_80header-erf_83header-erf_84header-erf_87header-erf_88header-erf_89header-erf_91

Archiv

Filter

Ich bleibe meinem Team treu

21. Jul 2014

Ich freue mich, meine Vertragsverlängerung bekannt geben zu können. Ich bleibe zwei weitere Jahre bei meinem Team Omega Pharma - Quick-Step. Ich finde hier das beste Umfeld und das beste Material vor, um meinen Sport erfolgreich und hochprofessionell betreiben zu können. Deshalb fiel mir die Entscheidung auch nicht schwer.

Wir freuen uns alle auf den Ruhetag

20. Jul 2014

Ich habe heute gleich nach der Etappe mit dem Ruhetag angefangen. Wir hatten noch drei Stunden Transfer zum Hotel und ich habe mich in unserem Bus hinten auf eine Pritsche gehauen. Mittlerweile sind echt alle im Feld breit. Im Finale haben wir dennoch versucht, die Sprinterteams zu überraschen und haben einige Attacke geritten.

Nach der Hitze kommt der Regen

20. Jul 2014

Nachdem ich gestern schon ein wenig besser mit der Hitze zurecht gekommen bin, müssen wir uns heute wieder auf Regen einstellen. Leider lief es aber bei Kwiatkowski nicht so gut. Als er Probleme hatte, habe ich auf ihn gewartet und dann im Tal versucht, ihn bis zum Schlussanstieg wieder vor zu fahren. Das ist uns aber nicht gelungen.

Weichgekocht durch die Berge

18. Jul 2014

Ich fühle mich regelrecht weichgekocht. Bei solchen Temperaturen, es waren um die 40 Grad, bin ich mehr damit beschäftigt, mir Wasser über den Kopf zu schütten, zu trinken oder mir Eisbeutel in den Nacken zu legen. Ich habe halt einen großen Motor und der muss gekühlt werden ;-) Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich bei so einer Hitze nicht in der Lage wäre, eine solche Leitung zu zeigen, wie ich sie bei meinem Etappensieg abgerufen habe.

Wie ein Rockstar gefühlt

17. Jul 2014

Heute habe ich mich kurz wie ein Rockstar gefühlt. Vor unserem Bus stand eine Meute Kinder, die 15 Minuten lang meinen Namen skandiert haben. Ich konnte nicht gleich raus, weil ich mich noch fertig machen musste. Als ich dann rausgekommen bin, haben mich die Kids in voller Montur ihres Vereins wie einen Rockstar gefeiert.

Der Körper noch im Pausemodus

16. Jul 2014

Wenn man nach einem Ruhetag nicht leiden will, muss man an dem "Ruhetag" hart trainieren. Da mich die beiden letzten Etappen aber so viele Körner gekostet hatten, musste ich den Tag beim Namen nehmen und mich wirklich ausruhen. Prompt hat mein Körper den Pausemodus eingestellt und dementsprechend schwer bin ich heute in die Gänge gekommen.

Stolz auf die erste Tour-Woche

15. Jul 2014

Ausschlafen, ohne Hektik frühstücken, eine paar Meter auf der Rolle fahren, ein paar Pressetermine, Mittagessen, Schlafen, Massage (Foto), Abendbrot und ins Bett. So sieht mein Ruhetag im Zeitraffer aus. Ich hoffe, dass ich mich morgen auf dem Rad wieder wohl fühle und ich die Beine nicht zu sehr habe baumeln lassen.

Stehend K.o. in den Ruhetag

14. Jul 2014

Ich bin stehend K.o. - endlich Ruhetag! Heute habe ich mir noch einmal richtig einen eingeschenkt. Jetzt muss ich mich erst mal erholen und dann auch etwas kürzer treten ;-) Immerhin will ich im Zeitfahren wieder aus dem Vollen schöpfen können. Der Ausflug heute war eigentlich nicht geplant.

Ein verrücktes, aber erfolgreiches 60-Kilometer-Solo

13. Jul 2014

Ich gebe zu, das war schon eine ziemlich verrückte Aktion heute. Ich weiß, dass 90 Prozent dieser Ausritte schiefgehen. Aber man hat eben noch diese 10-Prozent-Chance. Und das ist bei meinem 60-Kilometer-Solo rausgekommen: Tagessieg und Bergtrikot! Ich bin überglücklich. Das war ein gelungener Tag.

Formanstieg zur rechten Zeit

12. Jul 2014

Heute haben sich meine Beine zum ersten Mal bei dieser Tour richtig gut angefühlt. Woran das liegt, weiß man manchmal nicht. Vielleicht habe ich mich jetzt erst richtig freigefahren oder ich habe einfach besser Luft gekriegt. Der Regen hat mir nichts ausgemacht. Ich fahre eigentlich gar nicht so ungern bei Regen.

Dieser Sieg lag in der Luft

11. Jul 2014

Endlich wurden wir für unsere Mühe auch mit dem Glück des Tüchtigen belohnt. Ein Sieg für unsere Mannschaft hat sich in den letzten Tagen schon angedeutet. Matteo war unser Joker. Wir wussten, dass er aus einer kleinen Gruppe heraus im Sprint gewinnen kann. Das hat er bei der Tour de Suisse schon bewiesen. Wir sind alle stolz auf ihn und auf diesen Sieg.

Wir müssen freestylen

10. Jul 2014

Heute haben wir im Finale mal eine neue Variante probiert. Nach dem Ausfall von Cav müssen wir ein wenig freestylen. Und da wir die stärkste Mannschaft hier haben, um mal ordentlich Kante zu ritzen, haben wir das Feld auf die Kante genommen. Marcel haben wir damit kaputt gespielt. Und wenn er nicht dabei ist, gestaltet sich der Sprint schon mal etwas offener als sonst.

Besser übers Pflaster gekommen als gedacht

09. Jul 2014

Irgendwie habe ich es heute geschafft, mich in die Spitzengruppe zu mogeln. Das hatten wir vorher zwar als taktische Variante besprochen. Entweder vorne rausfahren oder bei Kwiatkowski bleiben. Ganz einfach war es aber nicht, in die Gruppe zu kommen, weil das natürlich viele wollten. Da vorne fährt es sich ganz einfach sicherer über die Pavés als im großen Feld.

Gedenken an die Toten des 1. Weltkriegs

08. Jul 2014

Auf der morgigen Etappe werden wir als Team an die vielen vor 100 Jahren im ersten Weltkrieg Gefallenen erinnern. Wir werden das offizielle Logo, eine Mohnblume, des 100-jährigen Gedenkens auf unseren Ärmeln tragen. Für unser Team, welches in Flandern beheimatet ist, ist dies ein besonders wichtiges Statement.

Zufrieden mit dem dritten Platz

07. Jul 2014

Mit dem dritten Platz von Mark Renshaw können wir zufrieden sein. Es war eine tolle Atmosphäre in London. Gigantisch. Nach dem Ausstieg von Cav haben wir uns nun entschieden, im Sprint unseren Plan durchzuziehen - nur halt eben ohne ihn. Marcel ist momentan einfach der Schnellste. Das muss man anerkennen.

Die erwartet schwere Etappe

06. Jul 2014

Es wurde heute die erwartet schwere Etappe. Der Vergleich mit Lüttich-Bastogne-Lüttich war nicht übertrieben. Am Ende sind auch nur etwa 20 Fahrer übrig geblieben. Und wenn man schaut, wer da noch dabei war, kann man nachvollziehen, wie hart gefahren wurde. Meine Attacke im Finale war eine taktische Maßnahme. Ich hatte mit Kwiatkowski gesprochen und er hat mir signalisiert, dass ich es probieren soll.

Auftakt mit gemischten Gefühlen

05. Jul 2014

Bis 300 Meter vor dem Ziel lief es für uns perfekt. Wir sind den ganzen Tag vorne gefahren, haben uns aus der Hektik hinten rausgehalten und sind einen guten Sprint angefahren. Wir haben unsere Taktik umgesetzt. Ich sollte ab dem letzten Kreisverkehr, ab so etwa 2000 Meter losfahren und die Jungs bis 1000 Meter bringen.

Es wird Zeit, dass es losgeht

04. Jul 2014

Das war die schönste Präsentation, die ich bisher bei einer Tour erlebt habe. Man hat richtig gemerkt, dass sich die Engländer sehr auf die kommenden Tage freuen. Wir sind durch ein Spalier von Tausenden von Menschen auf eine Bühne in eine Halle gefahren, in der wieder Tausende von Menschen auf Tribünen saßen. Die Stimmung war wirklich grandios.

Bekanntschaft mit Strecke der zweiten Etappe und Jamie Cook

02. Jul 2014

Es war die absolut richtige Entscheidung, dass wir einen Tag eher angereist sind. Wir sind heute 100 Kilometer der zweiten Etappe abgefahren. Ich kann euch sagen: Sie hat es absolut in sich. Der Kurs ist vergleichbar mit dem von Lüttich-Bastogne-Lüttich. Es geht viel hoch und runter, zum Teil giftig steil.

Gelungener Formtest bei der Deutschen Meisterschaft

29. Jun 2014

Lieber vorne sterben, als hinten nichts erben. Mir blieb heute nichts anderes übrig, als anzugreifen und mein Heil in der Flucht zu suchen. Mit der Leistung wäre ein Sieg möglich gewesen, aber letztlich blieb es bei einem erfolgreichen Formtest für die Tour. Und ganz unspannend war mein Ausritt für die vielen Zuschauer an der Strecke und die Fans am Fernseher sicher auch nicht.

BärenherzAlbert-Schweitzer-KinderdorfTeamStore
Team Katusha Alpecin Sidi RoadID Cellagon SanitasVital Vertical