08. Nov 2012
Nichts ist wichtiger als der Nachwuchs. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, in dieser Woche endlich gemeinsam mit einem Vertreter des Sparkassen- und Giroverbandes meine Olympia-Prämie an den Förderverein Erfurter Radsport übergeben zu haben. Konkret ging es um 3000 Euro für die Anschaffung von Kinder-Rennrädern.
01. Nov 2012
Ein neuer Schuh ist wie ein neues Leben. Naja, vielleicht nicht ganz. Aber ich glaube, es gibt keine andere Sportart, in denen man länger in seinen Schuhen steckt, als im Radsport. - Auch wenn man sich nicht arg viel darin bewegen kann. Trotzdem sind sie von enormer Bedeutung. Jeder, der Rad fährt, kennt wahrscheinlich das Problem mit
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21. Okt 2012
Vorjahressieg wiederholt, tolle Stimmung mit vielen Fans an der Strecke und richtig Spaß beim Rennen gehabt. Besser hätte mein Saisonabschluss heute beim Chrono des Nations nicht laufen können. Naja gut, vielleicht hätte die Sonne ein wenig scheinen können. Denn es war recht trübe. Ich bin sehr gut ins Rennen gekommen und habe dann die
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20. Okt 2012
In den letzten Tagen habe ich mich viel mit dem Abschlussbericht der USADA und der Berichterstattung zum Armstrong-Fall beschäftigt. Bei diesem komplexen Thema wollte ich mir erst einmal ein umfassendes Bild machen, bevor ich mich dazu äußere. Jetzt, wo es soweit ist, muss ich sagen, dass mich das Ausmaß des Betrugs und die kriminellen
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13. Okt 2012
Es ist geschafft, nach einer echt spannenden letzten Etappe konnte ich heute erneut die Tour of Beijing gewinnen und so meinen zweiten Rundfahrt-Sieg dieses Jahr perfekt machen. Entgegen meinen Erwartungen hat mir heute aber nicht Edvald Boasson Hagen versucht, das Leben schwer zu machen.
12. Okt 2012
Heute kam es zum erwarteten Massensprint, aber so richtig erholen konnte ich mich trotz des flachen Profils nicht, weil es ein sehr schnelles Rennen war. Ich bin froh, dass keiner meiner Hauptkonkurrenten, allen voran Edvald Boasson Hagen, eine Zeitbonifikation einheimsen konnte. Es herrscht also nach wie vor dieselbe Ausgangssituation.
11. Okt 2012
Bevor es heute daran ging, mein Rotes Trikot zu verteidigen, mussten wir erst einmal Nadel und Faden zücken, damit mich das schicke Teil nicht behindert statt beflügelt. Denn das Trikot war ziemlich groß und ich wäre ohne ein kleines Tuning windschlüpfrig wie ein Luftballon gewesen. Unser Physio Achim hat zu meinem Erstaunen beachtliche
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10. Okt 2012
Bei der diesjährigen Tour of Beijing steht ja offiziell kein Zeitfahren im Programm. Aber um eine Rundfahrt gewinnen zu können, brauche ich eigentlich eins. Also habe ich heute kurzerhand mein eigenes veranstaltet und mit dem Sieg zumindest den Grundstein für die Wiederholung meines Vorjahreserfolges gelegt.
09. Okt 2012
Mit einem Massensprint ist heute wie erwartet die erste Etappe der Rundfahrt zu Ende gegangen. Wir haben den Sieg knapp verpasst. Andrew Fenn war auf dem komplett flachen Kurs rund um das Olympiastadion unser schneller Mann. Am Ende ist er Zweiter geworden, aber Sekt gab es trotzdem für uns. Denn anschließend wurden wir vom belgischen
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08. Okt 2012
Nachdem gestern eine 4 Kilometer lange, flache Straße für uns abgesperrt wurde, auf der ich dann hin und her auf 70 Kilometer gekommen bin, dachte ich eigentlich, es kann nicht schlimmer kommen. Doch es kam schlimmer. Wenn man so will, grenzt das, was ich heute gemacht habe an mentale Selbstverstümmelung.
06. Okt 2012
So, wie von vielen von euch gewünscht: hier erst einmal das Foto. Gestern nach der Ankunft konnte ich die Flaggen nicht mehr richtig fotografieren, weil es ja schon dunkel war. Also habe ich das nachgeholt. Der heutige Tag hatte eigentlich mehr Sightseeing- als Trainingscharakter. Da wir mitten in der Stadt wohnen und unsere Betreuer noch
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05. Okt 2012
Ich bin mittlerweile gut in Peking angekommen. Vom Flug habe ich so gut wie nichts mitgekriegt, weil ich geschlafen habe. Dafür kämpfe ich jetzt umso mehr mit dem Schlaf - Jetlag. Vom Airport bis ins Hotel hat es etwas länger gedauert, weil wir unsere Räder und das ganze Material im Flieger transportiert hatten. Das dauert dann nach der
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04. Okt 2012
Nach der kleinen Schrecksekunde in Münster geht es jetzt weiter zum Saisonfinale nach China zur Tour of Beijing. Auch wenn das Rennen so spät im Jahr ist, freue ich mich auf die Rundfahrt. Allein schon die Kultur zu erleben, ist eine Reise wert. Und außerdem fahre ich als Titelverteidiger in das Reich der Mitte.
19. Sep 2012
Gerade haben wir das Rennsteiglied gesungen: "Diesen Weg auf den Höh´n bin ich oft gegangen ..." Wie ihr seht, ist die Party voll im Gange. Zum Glück konnte ich heute auch sportlich wieder die Höh´n erklimmen und meinen Titel verteidigen. Ich bin überglücklich. Es lastet ja doch ein ziemlicher Druck auf einem, wenn man als Weltmeister den
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16. Sep 2012
Das war ein rund um gelungener Tag. Ich bin überglücklich, das Team ist überglücklich, die WM ist jetzt schon ein Erfolg für mich. Am Ende war es heute zwar noch mal richtig spannend als BMC reinkam. Das war sicher auch für die Zuschauer an der Strecke und zu Hause an den Fernsehen ein schöner Krimi. Aber wir haben souverän gewonnen und sind
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15. Sep 2012
Ich denke, dass das Mannschaftszeitfahren heute ein spektakuläres und schnelles Rennen wird. Im offiziellen Training sind wir gestern schon einen 46er Schnitt gefahren. Vielleicht muss man heute sogar 55 Kilometer in der Stunde fahren, um zu gewinnen. Das Training war sehr gut organisiert, es gab feste Startzeiten und so kein Chaos auf der
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13. Sep 2012
Jetzt ist mein Outfit komplett. Passend zur WM sind meine neuen Schuhe fertig, die extra für mich designt und angepasst wurden. Ich hoffe, dass sie mir
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11. Sep 2012
Momentan läuft eine Auktion, bei der man für einen guten Zweck mein WM-Trikot ersteigern kann. Um das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zu unterstützen, ist es mir nicht schwer gefallen mein Trikot zu signieren und herzugeben. Allerdings ist es nicht einfach, sich mit dem Umstand auseinanderzusetzen, dass es Kinder gibt, die unheilbar krank
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08. Sep 2012
Das war's. Die Vuelta ist für mich vorbei. Vor dem letzten Berg bin ich vom Rad gestiegen. Bei der morgigen Etappe gehe ich also nicht mehr an den Start. Die letzten Kilometer bis nach Madrid sind unerheblich für meine WM-Vorberbeitung. Für mich geht es hier um nichts. Also nutze ich einen Tag mehr zur Erholung zwischen dem ganzen
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04. Sep 2012
Normalerweise ist immer montags Ruhetag. Gut, jetzt war er eben mal am Dienstag. Das hat den Vorteil, dass es nur noch fünf Tage sind und man das Ziel quasi vor Augen hat. Allerdings hat man gestern an der Fahrweise schon gemerkt, dass viele müde waren und sich nach dem Ruhetag gesehnt haben. Die Bergetappen der letzten Tage und vor allem der
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30. Aug 2012
Auch wenn das Zeitfahren gestern von der Platzierung her nicht so lief, wie ich es gehofft hatte, bin ich recht zufrieden. Es ist das eingetreten, was ich befürchtet hatte: der Berg hat mir den Zahn gezogen. Und ich muss selbstkritisch eingestehen, dass ich momentan noch Defizite berghoch habe.
28. Aug 2012
Nach der Hitzeschlacht der letzten Tage war es richtig angenehm, als wir nach dem Transfer in Galicien bei 20 Grad aus dem Bus gestiegen sind. Am Ruhetag habe ich die Zeitfahrstrecke besichtigt, eine ausgiebige Massage genossen und anderthalb Stunden Mittagsschlaf gemacht. Das ist immer wie Kurzurlaub bei den Dreiwöchigen.
21. Aug 2012
Schade, dass ich heute Simon Clarke nicht abschütteln konnte und Zweiter auf der Etappe geworden bin. Dabei habe ich mal wieder mein nicht vorhandenes Sprinttalent unter Beweis gestellt. Ich ahnte schon, dass er schneller ist und hatte ja versucht, als Solist anzukommen, aber Clarke hatte auch gute Beine am Berg. Im Spurt war er mir
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19. Aug 2012
15 Flaschen habe ich heute Minimum verbraucht. In den nächsten Tagen werde ich mal zählen, wie viele wir verbrauchen. Das meiste trinken wir. Ab und zu gibt es auch mal eine Dusche. Man muss nur aufpassen, dass man Wasser an Bord hat und sich nicht irgendeinen Mineraldrink über den Kopf schüttet. Das klebt dann schön.
18. Aug 2012
Den Sieg haben wir heute meiner Meinung nach etwa zur Hälfte des Rennens aus der Hand geben müssen, weil uns ein Missgeschick widerfahren ist. Vor dem ersten einer Reihe von Kreisverkehren ist eines der Polizeimotorräder nicht innen, sondern außen lang gefahren, wo der Weg natürlich länger ist. Ich war gerade in der Führung und bin
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