en de
header-erf_79header-erf_80header-erf_83header-erf_84header-erf_87header-erf_88header-erf_89header-erf_91

Archiv

Filter

Was für ein Tag

18. Jul 2016

Deshalb liebe ich meinen Sport. Dieser Tag war echt unglaublich, wenn auch unglaublich hart. Es war nicht unbedingt unser Plan, heute ein Zweier-Mannschaftsfahren zu starten. Aber nach dem ganzen Gespringe war ich plötzlich mit Julian allein raus. Wir konnten uns vom Feld absetzen und waren uns anfangs ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob wir durchziehen sollen.

Eine extrem gefährliche Etappe

13. Jul 2016

Die Windkante und eine Attacke von Sagan und Froome im Finale haben uns heute leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist nicht wie geplant zu einem Sprint gekommen. Uns und anderen Teams ist es am Ende nicht gelungen, die vier Ausreißer noch einzuholen. Aber wir probieren es weiter.

Ein schöner Tag in der Spitzengruppe

09. Jul 2016

Wenn ich jetzt hier so in meinem Bett liege, höre ich meine Beine immer noch brummen. Meine Stäbchen tun doch ziemlich weh. Als ich die Lücke zu Pinot und Majka zugefahren bin, habe ich mir ganz schön den Zahn gezogen und mich nicht mehr so richtig davon erholt. Aber es hat Spaß gemacht.

Was für eine Erlösung

05. Jul 2016

Endlich haben wir mit Marcel unseren ersten Sieg geholt. Mit ihm in der Mannschaft denkt ja jeder, dass man bei drei Sprintankünften drei Siege holt. Aber es kann viel passieren und in den letzten Finale hatten wir uns nicht perfekt gefunden. Gestern haben wir uns auf positive Art und Weise ausgesprochen. Mit Erfolg, wie man sieht.

Endlich geht die Tour los

01. Jul 2016

Bis auf meine erste Tour de France kann ich mich nicht erinnern, je so heiß darauf gewesen zu sein, dass es endlich losgeht. Natürlich freue ich mich, mit Marcel einen guten Freund und echten Siegfahrer im Team zu haben. Und ich freue mich natürlich auf das lange Zeitfahren und denke, dass für mich in der zweiten und dritten Woche etwas als Ausreißer möglich ist.

Ein tolles Meisterschaftswochenende in Thüringen

26. Jun 2016

Nach meinem Zeitfahrtitel habe ich mich heute ganz für Marcel Kittel aufgeopfert. Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit, das Feld zu einer Sprintankunft zu bringen. Ich habe mich aber sehr gut gefühlt und war mit ein paar anderen ständig bemüht, alles zusammenzuhalten. Zur Hälfte des Rennens war ich auch in einer Gruppe unterwegs, die dann aber zurückgeholt wurde.

Sechster Deutscher Meistertitel

24. Jun 2016

Das Rennen heute lief optimal. Ich bin froh, dass ich in Thüringen meinen sechsten Titel bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften klarmachen konnte. Es war auch das erste wirklich lange Zeitfahren in dieser Saison, in dem ich auch meine neue Position testen konnte. Ich hab meine Kraft von Anfang bis Ende optimal aufs Pedal bringen können.

Malheur bei der Generalprobe

23. Jun 2016

Bei meinem Abschlusstraining heute zur Deutschen Meisterschaft ist mir mein Zeitfahranzug geplatzt. Der Reißverschluss ist an der Naht aufgerissen ;-) Er war ganz neu und ich wollte ihn heute testen. Zum Glück hat mir ein netter Schneider in Streufdorf in Südthüringen, dort wo morgen die Meisterschaft stattfindet, geholfen und alles wieder in Form gebracht.

Zeitfahrstrecke der Tour besichtigt

13. Jun 2016

Nach der Dauphine habe ich gleich noch die Chance genutzt und die Zeitfahrstrecke der Tour besichtigt. Gestern mit dem Auto und heute mit dem Rad. Sie ist sehr anspruchsvoll, aber machbar, wenn ich meine Form noch steigern kann. Jedenfalls bin ich sehr zuversichtlich, was meinen Formaufbau Richtung Tour und Olympia angeht.

Gutes Gefühl am Berg

08. Jun 2016

Nachdem wir gestern schon das Rennen schwer gemacht haben und ich sehr aktiv gefahren bin, habe ich heute wieder attackiert und war in einer Spitzengruppe. Ich bin ja vor allem hier, um meine Form zu testen und mir die Härte für die Tour zu holen. Daher war es heute ein guter Tag für mich.

Grenzwertiger Prolog

05. Jun 2016

Spektakulärer, steiler, gefährlicher. Der Prolog heute bei der Dauphine war aus meiner Sicht grenzwertig. Für die Fahrer und die Zuschauer. Um es gleich vorab zu sagen: Es geht nicht darum, dass ich immer gewinnen will. Mir ist klar, dass ich bei einem Bergzeitfahren nicht um den Sieg mitfahren kann.

Tag der offenen Tür bei meinem Bruder

31. Mai 2016

Neben dem harten Rennalltag versuche ich immer wieder, Zeit für meine Familie zu finden. Gestern hat es sich wieder angeboten. Ich habe meinen kleinen Bruder Paul besucht und bin sehr stolz auf ihn. Er hat damals mit seinem jetzigen Firmenpartner bei uns im Familienkeller angefangen, an Computern rumzuschrauben und hat es nun zu einer 60-Mann-Firma gebracht.

Eine denkwürdige Belgien-Rundfahrt

30. Mai 2016

Eine denkwürdige Belgien-Rundfahrt liegt hinter uns. Gestern haben wir noch einmal ein Zeichen für den fürchterlichen Sturz von Stig Broeckx und vielen anderen Fahrern gesetzt. Einigen Mannschaften und Teams ging es nicht weit genug, dass wir nur die ersten 40 Kilometer neutralisiert gefahren sind. Sie wollten gar nicht mehr an den Start gehen.

Wir brauchen verbindliche Standards für Begleitfahrzeuge

28. Mai 2016

Schon wieder ein Unfall mit Begleitmotorrädern. Schon wieder Fahrer verletzt. So kann es nicht weitergehen. Die heutige Etappe bei der Belgien-Rundfahrt wurde erst unter- und dann abgebrochen, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass wir mit der Situation um unsere Sicherheit nicht mehr einverstanden sind.

Zufrieden mit dem Auftakt in Belgien

26. Mai 2016

Mit dem zweiten Platz zum Auftakt der Belgien-Rundfahrt bin ich zufrieden. Ich bin aus dem Training hier her gekommen, ohne Intensitäten trainiert zu haben und ein sechs Kilometer langer Prolog ist nicht unbedingt meine Stärke. Zudem wollte ich dieses Zeitfahren auch nutzen, um mich weiter an meine neue Position zu gewöhnen und im Wettkampf zu testen.

Noch nie so kaputt nach einem Eintagesrennen

19. Apr 2016

Ich war noch nie so lange so kaputt nach einem Eintagesrennen wie nach Paris-Roubaix. Meine Beine waren beim Amstel Gold Race noch sehr müde. Also war auch nicht viel für mich zu machen. So etwas kannte ich bisher nur nach Rundfahrten. Aber das ist eben auch eine der Erfahrungen, die ich in meiner ersten richtigen Klassiker-Saison gesammelt habe.

Mein erster Ritt durch die Hölle des Nordens

10. Apr 2016

Auch wenn am Ende der Mann mit dem Hammer auf mich wartete, bin ich echt zufrieden mit meiner Roubaix-Premiere. Es war ein tolles Rennen und ich habe dabei ungewollt für eine Vorentscheidung gesorgt. Denn so etwa 100 Kilometer vor dem Ziel bin ich auf einem Sektor von vorne gefahren, ohne - nach meinem Gefühl jedenfalls - richtig forciert zu haben.

Let's rock the rocks

09. Apr 2016

Treffen mit Sponsoren, Transfer in ein neues Hotel, Team-Präsentation am Nachmittag. Bevor wir über das Pflaster von Roubaix fahren, sind wir auch abseits des Sattels noch einmal ziemlich gefordert. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Klar bin ich angespannt, aber bei mir überwiegt die Vorfreude.

Zufrieden mit der Flandern-Premiere

03. Apr 2016

Done! Was für eine erste Flandern-Rundfahrt! Persönlich bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ich habe die Vorgabe meines Teams umgesetzt und habe sehr gutes Feedback erhalten. Ich habe vor allem die Aufgabe gehabt, das Rennen für die anderen Mannschaften schwer zu machen. Vor allem auch meine Teamkollegen waren zufrieden.

Vorfreude auf meine erste Flandern-Rundfahrt

02. Apr 2016

Meine erste Flandern-Rundfahrt. Die Spannung bei uns im Team ist extrem und überall spürbar. Der Druck auf uns ist riesig. Aber mich motiviert das. Und ich freue mich auf morgen. Klar bin ich auch nervös. Das gehört ja auch irgendwie dazu. Ich habe bis eben noch das Roadbook studiert und mir die wichtigsten Punkte rausgeschrieben...

Team Katusha Alpecin Sidi RoadID Cellagon SanitasVital Vertical