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Das Ergebnis hat gefehlt

Nach dem Tour-Finale bin ich mittlerweile wieder in der Heimat bei meiner Familie. Es ist großartig, die beiden nach so langer Zeit wiederzusehen. Ich genieße es sehr.

Von der Tour muss ich ehrlicherweise ein ernüchterndes Fazit ziehen, obwohl es zugleich eine meiner schönsten Teilnahmen war. Die Stimmung im Team war überragend, wir waren immer aggressiv eingestellt, der Tour-Start in Deutschland war etwas ganz Besonderes und die Fans waren wie immer großartig. Es hat Spaß gemacht.

Nur das Ergebnis hat eben gefehlt. Unabhängig davon bin ich mit meiner Leistung im Großen und Ganzen zufrieden. Ich habe meinen Teil für die Mannschaft gegeben und habe auch versucht, auf eigene Faust eine Etappe zu gewinnen. Das abschließende Zeitfahren war durch den Berg ziemlich schwer und es hat nicht weiter nach vorn gereicht als Platz vier. Ich muss neidlos anerkennen, dass die anderen drei schneller waren. Bodnar hat mich etwas überrascht. Er ist von der Statur und vom Gewicht ein ähnlicher Fahrertyp wie ich. Aber nach drei Wochen, wenn alle müde sind, kommt es sehr stark auf Tagesform und ein Extrakorn an, das man eben noch hat oder auch nicht.

Jetzt konzentriere ich mich bereits auf die Eneco-Tour und die WM steht ja auch noch an.

Ein großer Dank an alle Fans. Das waren großartige drei Wochen. Wir hören uns. Euer Tony.

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Fotos: roth-foto.de

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